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Treffma(h)l zur Adventszeit 2010




Mit der Adventszeit hat ein neues Kirchenjahr begonnen. Das lateinische Wort "Advent" bedeutet Ankunft, die Ankunft Gottes - damals zu Weihnachten als Kind in der Krippe in Bethlehem und einmal am Ende unserer Lebenszeit, die wir mit der Auferstehung zum ewigen Leben erhoffen. Um sich innerlich auf Weihnachten einzustellen, fasten manche Menschen, ähnlich wie in der Passionszeit, einer alten Tradition entsprechend, vier Wochen lang. Zu den Adventswochen gehört der Adventskranz mit den Kerzen für die vier Adventssonntage. Dieser Kranz, in sich gerundet wie ein Kreis, versinnbildlicht Harmonie und Ganzheit. Das Grün der Zweige ist ein Zeichen für Hoffnung und Erwartung. Finsternis und Tod, von vielen Menschen in dieser Jahreszeit, in der die Tage kurz sind und es früh dunkel wird, als besonders bedrängend empfunden, haben nicht das letzte Wort. Jeder der vier Adventssonntage hat seinen eigenen Charakter: Freude, dass Jesus Christus kommt, Trost und Hoffnung auf seine endgültige Wiederkehr am Ende der Zeiten.

Zu Weihnachten feiern wir Christen die Geburt unseres Herrn. Untrennbar ist seit etwa 200 Jahren in Deutschland mit dem Heiligen Abend der Brauch verbunden, einen Christbaum zu schmücken. Der Baum, bei den Germanen ein Sinnbild für Leben und Wachstum, erinnert auch an die biblische Erzählung vom Baum des Lebens und der Erkenntnis des Guten und Bösen in der Mitte des Paradieses. Adam und Eva haben von diesem Baum gegessen und damit den Zugang zum Paradies verloren. Der Christbaum, der oft auch mit Äpfeln verziert wird, steht dafür, dass dieses Paradies nicht für immer verschlossen bleibt: "Heut schließt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis; der Cherub steht nicht mehr dafür, Gott sei Lob, Ehr und Preis!" heißt es in einem Weihnachtslied. Wenn die Kerzen des Christbaums leuchten, ist es Zeit für das Lesen der Weihnachtsgeschichte und das Singen von Weihnachtsliedern. Die Geschenke, die dann ausgetauscht werden, sind ein Abbild dessen, dass Gott selbst sich schenkt und den Menschen nahe kommt.

In vielen Familien wird entweder im Verlauf der Adventszeit oder am Heiligen Abend eine Krippe aufgestellt. Der Brauch des Krippenaufstellens soll auf Franziskus von Assisi zurückgehen, der im 13. Jahrhundert für seine Mönchsbrüder eine Krippenfeier mit lebenden Tieren in Szene gesetzt hat. Die ganz verschiedenen Formen der Krippe und ihre vielfältigen Figuren zeigen, dass im Weihnachtsgeschehen alle ihren Platz haben: Frauen, Kinder und Männer, Alte und Junge, Gesunde und Kranke, Arme und Reiche, Menschen aller Zeiten, Nationen und Hautfarben. Dazu gehören auch die Tiere.

Einander erzählen, welche Erinnerungen wir aus unserer Kindheit bis in unsere Gegenwart hinein an die Advents- und Weihnachtszeit haben, das soll das Thema für das Treffma(h)l am Samstag, 18. Dezember, 11-16 Uhr im Centro Cultura in (Alt-) La Pared sein. Im Mittelpunkt des Zusammenseins wird neben singen, erzählen und miteinander essen (wovon jeder etwas mitgebracht hat), die Tonbildshow "Die Geschichte des Weihnachtsbaumes" sein.



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