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Weihnachten unter Palmen


weihnachtsstern Es kann schon mal sein, dass die Temperaturen auf den Kanaren „im Keller“ sind. In den Bergen auf den grünen Inseln ganz gewiss, aber auch an der Nordwestküste Fuerteventuras. So hat der Teide, der höchste Berg Spaniens auf Teneriffa, bereits sein „Häubchen“ auf. Das kann schon mal an die Weihnachtsstimmung in der Heimat erinnern. So hat uns kürzlich einer beim Wandern mit Glühwein und Spekulatius überrascht. Immerhin zeigte das Thermometer gerade mal 19 Grad Celsius bei kühlem Nordwestpassat an und da frösteln doch schon einige.

Die einen kommen, weil sie die Wärme suchen, die anderen gehen, weil sie Weihnachten in Deutschland und bei ihren Lieben verbringen möchten. Ich kenne ein liebenswertes Paar, das seit Jahren vor der Adventszeit bei uns Sonne tankt, die heilende Wärme und die Lichtintensität genießt. Zu Hause sind die adventlichen und weihnachtlichen Accessoires bereits vor der Abreise gerichtet und das Paar braucht nach dem Rückflug nur noch in die Adventsstimmung einzutauchen. Andere kommen zu uns auf die Insel und feiern das Weihnachtsfest unter Palmen.

weihnachtsbaum Schließlich liegt der Geburtsort von Jesus fast auf dem gleichen Breitengrad wie Fuerteventura. Bethlehem ist gar nicht so weit. Auch jene Hirten, die damals auf die Suche gingen und dem Stern folgten, hatten keinen weiten Weg. Sie stießen auf ihre ihnen nur all zu gut vertraute, alltägliche Welt mit ihren Freuden, Sorgen und Ängsten. Aber diese Welt war wie verwandelt. Jesus ist geboren. Gott ist in ihm Mensch geworden. In Jesus hat Gott sich auf das Abenteuer des Menschseins eingelassen. Der Weihbischof in Speyer, Otto Georgens, hat dieses Abenteuer sehr gut beschrieben: „Ja, es ist wirklich ein Abenteuer, Mensch zu sein: einen Weg zu finden zwischen Glück und Unglück, zwischen Vertrauen und Verzweiflung, zwischen Liebe und Hass, zwischen Zärtlichkeit und Gewalt, zwischen wunderbaren Ideen und perversen Fantasien, zwischen Hilfsbereitschaft und Terror.“

Als Christen sind wir bemüht, in diesem Abenteuer des Lebens Maß und Mitte zu finden. Die Weihnachtsbotschaft ist ein Hinweis auf eine Lebenshaltung, die jeden Tag möglich ist in den täglichen Erfahrungen der Liebe Gottes wie Jesus sie uns gezeigt hat und von der niemand ausgeschlossen ist. Jesus hat uns das Werkzeug an die Hand gegeben: Nächstenliebe, Toleranz, Güte, Überzeugungskraft. Gott hat in Jesus das Abenteuer des Lebens von der Krippe im Stall von Bethlehem bis zu seinem Tod am Kreuz ausgehalten und Beispiele für das Zusammenleben von uns genug gegeben: Nächstenliebe, Hilfe gegen Not, für Frieden, für Toleranz, für Gemeinsinn, gegen Egoismus. Deshalb hat Bischof Franz Kamphaus es uns allen so eindeutig und konfessionsübergreifend ins Stammbuch geschrieben: „Mach`s wie Gott, werde Mensch!“ Gibt es eine bessere Botschaft als die Weihnachtsbotschaft?

Meine Frau und ich wünschen Ihnen auf Fuerteventura ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest
y feliz Navidad



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